Wiener Vorlesung in Kooperation mit Wendelin Schmidt-Dengler-Lecture 6
Der KI wird ein Paradigmenwechsel zugeschrieben: Mit ihrem Einzug in den Alltag soll sich alles verändern, vor allem das Lesen und Verfassen von Texten. Doch was bedeutet die KI für die Analyse von Literatur? Wo hilft sie Interpret*innen weiter? Wie verändern sich die Verfahren von close und distant reading?
Der Vortrag beleuchtet das Werk von Thomas Bernhard, das in einem kollektiven Prozess an der Yale University der Analyse unterzogen wird. Fatima Naqvi erklärt anhand von Thomas Bernhards Kurzprosa, wie er die Imitation von Stimmen vorausgesehen hat – und was wir den heutigen Stimmenimitatoren entgegensetzen können.
Begrüßung
Veronica Kaup-Hasler
Stadträtin für Kultur und Wissenschaft
Vortrag
Fatima Naqvi
Professorin für Germanistik und Filmwissenschaft, Yale University
Anschließend im Gespräch
Fatima Naqvi und Norbert Christian Wolf
Professor für Neuere deutsche Literatur, Universität Wien
Rahmenoderation
Anita Eichinger
Direktorin der Wienbibliothek im Rathaus

