
Die Kunstuni Linz begibt sich von 28. Juni bis 2. August auf Sommerfrische: Die sechste Auflage im Rahmen der Salzkammergut Festwochen Gmunden positioniert sich als zeitgenössisches Ausstellungs- und Forschungsformat an der Schnittstelle von Kunst, Philosophie und öffentlichem Raum.
Im Toscanapark sowie im angrenzenden ehemaligen Thomas-Bernhard-Archiv entstehen mit dem von der Kunsthalle Wien ausgeborgten Ausstellungstitel „WWTBD – WHAT WOULD THOMAS BERNHARD DO“ künstlerische Arbeiten, die Sprache, Raum und gesellschaftliche Verantwortung reflektieren. Der Titel referenziert auf das Ausstellungsprojekt, welches vor 13 Jahren unter der künstlerischen Leitung von Nicolaus Schafhausen in der Kunsthalle Wien stattgefunden hat. Studierende und Alumni der Kunstuniversität Linz zeigen in Gmunden nun ihre Positionen, die sich zwischen Kunst, Philosophie und Gesellschaft bewegen – offen, experimentell und oft unkonventionell.
Im Toscanapark und der umliegenden Landschaft entsteht damit für einige Wochen ein temporärer Ort für künstlerisches Arbeiten, Denken und Austauschen. Mit skulpturalen oder installativen Arbeiten im Freien, mit performativen Formaten, Interventionen oder auch mit konzeptuellen Ansätzen, die sich mit Raum, Sprache und Öffentlichkeit beschäftigen. Ebenso präsentiert werden textbasierte und theoretische Beiträge, die sich auf unterschiedliche Weise mit Kunst & Philosophie auseinandersetzen – ob als Essay, Fragment, poetische Arbeit oder diskursiver Impuls.
Ausstellungseröffnung
Samstag, 27. Juni um 18:00
Mit Brigitte Hütter, Rektorin Kunstuniversität Linz und Andre Zogholy, Vizerektor für Forschung Kunstuniversität Linz
Öffnungszeiten
MI – SO jeweils 11:00 – 19:00 Uhr
Villa Toscana-Stonborough, Toscanapark Gmunden

